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Fachinfo: Mindestmaße  DAUERBIOTOP

Damit ein Wegrain nicht nur ein „Grasstreifen“ auf dem Papier ist, sondern seine Funktion als Lebensader im Biotopverbund erfüllen kann, müssen bestimmte ökologische Mindestkriterien erfüllt sein.

 

Hier erklären wir die wissenschaftlichen und praktischen Mindeststandards für die erfolgreiche Wiederherstellung von Wegrainen.

1. Die Mindestmaße: Ab wann ist es ein Dauerbiotop?

Ein artenarmer, schmaler Grassaum, der womöglich noch regelmäßig vom Pflug touchiert wird, bietet weder Schutz noch Nahrung für bedrohte Insekten oder bodenbrütende Vögel. Damit eine Fläche ökologisch höherwertig eingestuft werden kann, gelten folgende Richtwerte:

  • Die Mindestbreite beträgt 3 Meter: Unter 3 Metern Breite ist der sogenannte „Randeffekt“ (Edge-Effekt) zu groß. Das bedeutet: Düngemittel und Pestizide von den angrenzenden Äckern driften unweigerlich in den Streifen ein. Erst ab einer Breite von 3 Metern entsteht im Inneren ein geschütztes Mikroklima, in dem sich empfindliche Wildkräuter und Insekten dauerhaft ansiedeln können.                  

  • Die Länge macht den Unterschied: Als lineares Vernetzungselement im Biotopverbund gilt: Je länger und ununterbrochener der Streifen ist, desto besser funktioniert er als Wanderungskorridor. Isolierte, nur wenige Meter lange Abschnitte verpuffen in ihrer Wirkung.                                                   

Kompensation ohne Mahdgutabtragung ist nicht möglich, da sich dort keine Blühpflanzen etablieren können der Stickstoff eintrag  ist zu groß

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 der ökologischen Wegrandpflegepflege

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